ALLIGATOR Ventilfabrik GmbH • Richard-Steiff-Straße 4 • D-89537 Giengen / Brenz
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FAQ sens.it HD

Häufige Fragen und unsere Antworten darauf zum Download als PDF:
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Was unterscheidet sens.it HD von anderen RDKS?

Die auf dem Markt gebräuchlichen RDKS geben die Informationen über den Reifendruck an den Fahrer weiter. Das heißt,
er muss alleine entscheiden, ob diese Informationen rechtzeitig genutzt bzw. an die Werkstatt oder den Fuhrparkmanager
weitergegeben werden. Diese Funktion erfüllt sens.it HD natürlich auch. Doch das primäre Ziel ist, die Daten überall dort
parat zu haben, wo sie für eine proaktive Reifen-/Fahrzeugwartung benötigt werden. So kann der Werkstatt- und/oder
Fuhrparkleiter jederzeit über die webbasierte Softwareplattform den Zustand seiner Fahrzeuge abfragen sowie
erforderliche Interventionen planen und deren Erledigung verfolgen. Mit der INTIRE Plattform verwaltet und parametrisiert
er alle RDKS-Funktionen. Mit INFLEET bekommt er ein Tool für ein komplettes Reifenmanagement. Damit können alle
reifentechnischen Informationen erfasst, verwaltet und ausgewertet werden. sens.it HD kann also weit mehr als ein
herkömmliches RDKS: sens.it HD ist ein professionelles Reifenmanagement mit automatisierter Reifendrucküberwachung.
Es arbeitet so effizient, dass es die Rendite aus der Luft holt.

 

Was kostet sens.it HD zum Beispiel für einen Zug?

Für ein detailliertes Angebot, wenden Sie ich bitte an den sens.it HD Kontakt/Vertrieb.

 

Wie schnell amortisiert sich sens.it HD?

Das ist natürlich von der jeweiligen Ausgangssituation (Reifendrücke, Laufleistung, Verbrauch etc.) abhängig. Legt man die durchschnittlichen Daten gemäß der Analysen von Reifenherstellern zugrunde, ergeben sich Amortisierungszeiten von etwas über einem Jahr.

 

Welche Lebensdauer haben die Komponenten von sens.it HD?

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Sensors beträgt ca. 5 Jahre. Der Sensorbefestigungsgurt ist in der Regel mehrmals einsetzbar und die Router bzw. Gate-Installationen sind für einen langfristigen Betrieb ausgelegt.

 

Wie aufwendig ist die Montage von sens.it HD?

Wird die Fahrzeug-Variante gewählt, sind alle Montagearbeiten durch geschultes Werkstattpersonal problemlos durchführbar. Die Sensormontage mittels Befestigungsgurt erfolgt in weniger als einer Minute und kann bei jeder Reifenmontage mit ausgeführt werden. Der Anbau eines Routers am Fahrzeug benötigt in der Regel ca. 90 Minuten. Dabei unterstützen natürlich gerne unsere Servicetechniker. Sinnvoll ist es, am jeweiligen Fahrzeug einen möglichen Abgriffspunkt für eine permanente und eine geschaltete (über Zündschloss) Spannungs versorgung parat zu haben (z.B. im Sicherungs- oder Verteilerkasten), der mit 2 Ampere belastbar ist. Für die Gate-Variante werden die Fahrzeug lediglich mit Sensoren in jedem Rad ausgerüstet. Die Installation, Anordnung und Hardwareerfordernisse für die Empfangsstation, hängt von der baulichen Gegebenheit vor Ort, der Stillstandsdauer bzw. Überfahrtsgeschwindigkeit der Fahrzeuge und der Fahrzeugkonfiguration ab und muss deshalb individuell geplant werden.

 

Kann ich meine Flotte schrittweise mit sens.it HD ausrüsten?

Für beide Varianten (Fahrzeug-/Gate-Variante) ist eine schrittweise Ausrüstung möglich. So kann jedes Fahrzeug bei der Umbereifung von Sommer- auf Winterbereifung (oder umgekehrt) ausgerüstet werden. Selbst eine achsweise Bestückung der Reifen kann erfolgen. Entscheiden muss das natürlich jeder selbst, wobei wir aus Effizienzgründen die Ausrüstung eines kompletten Fahrzeuges empfehlen. Ob komplett oder teilweise ausgerüstet – alle Fahrzeuge müssen natürlich in der Managementplattform erfasst und parametrisiert werden. Und selbstverständlich muss sowohl in der Fahrzeug- als auch in der Gate-Variante der bzw. die Router installiert sein, um die Daten übertragen zu können.

 

Welche Zusatz-/Folgekosten entstehen beim Einsatz von sens.it HD?

Für ein detailliertes Angebot, wenden Sie ich bitte an den Sens.it HD Kontakt/Vertrieb.

 

Kann ich einen eigenen Provider für die Datenkommunikation wählen?

sens.it HD ist ein geschlossenes Kommunikationskonzept. Wir verwenden keine SIM-Karten, sondern SIM-Chips. Aus diesem Grund ist die Verwendung eines eigenen Providers leider nicht möglich. Bisher hat man uns aber bestätigt, dass die Kommunikationsge bühren durchaus konkurrenzfähig sind.

 

Welche Voraussetzungen hat der Einsatz von sens.it HD?

sens.it HD ist für alle Nutzfahrzeug-/Busflotten geeignet, die einteilige Räder von 16‘ bis 24‘ und Llkw- oder Lkw-Reifen einsetzen. Durch den neuartigen Sensorbefestigungsgurt (SAS) und den kleinen Sensor mit geringem Gewicht ist eine Montage problemlos möglich. Auch der Router ist durch seine Baugröße und seine einfache Verkabelung nahezu überall montierbar. Durch das optionale Display für die Fahrerkabine bzw. das Cockpit ist eine permanente Information des Fahrers gewährleistet. Der Zugriff auf die Managementplattform (INTIRE bzw. INFLEET) erfolgt über eine WEB-APP, d.h. es ist keine lokale Softwareinstallation, lediglich ein Internetzugang erforderlich.

 

Einfache RDK-Systeme mit außenliegenden Sensoren (z.B. zum Aufschrauben auf dem  Ventil) sind viel billiger und einfacher zu installieren. Warum verwendet sens.it HD keine  solchen Sensoren?

Solche Systeme haben gravierende Nachteile. Durch die im Reifen entstehende Walkarbeit erhitzt sich der Reifen und mit ihm die Füllluft. Auch die Hitze, die von der Fahrzeugbremse und der mechanischen Reibung im Radlager entsteht und über Konvektion oder Wärmestrahlung übertragen wird, erwärmt Rad und Reifen. So kann der Druckunterschied zwischen einem kalten und einem „heißen“ Lkw-Reifen bis zu 1,5 bar (oder 15%) betragen. Das außenliegende System kann diesen Temperaturunterschied nicht erfassen und deshalb auch nicht kompensieren. Deshalb empfehlen Experten innenliegende Sensoren, die den Druckanstieg durch die Reifenerwärmung erkennen und die Messwerte „temperaturkompensiert“ darstellen. Der Nutzer muss nicht überlegen, ob der Reifen warm oder kalt ist und ob der (nicht kompensierte) Messwert einen Über- oder Unterluftdruck darstellt. Außerdem sind außenliegende Sensoren evtl. nicht ausreichend gegen Diebstahl und mechanische Verletzungen geschützt. Mechanische Probleme, wie eine festsitzende Bremse oder einen Lagerschaden, erfassen sie nicht (oder erst sehr spät), da sie den Temperaturanstieg im Rad nicht registrieren. Innenliegende Systeme befestigen den Sensor z.B. am Ventil (nicht bei jeder Felgenkontur/Ventilposition oder nur mit hohem Risiko bei der Reifen(de-)montage) einsetzbar), mit metallischen Spannbändern oder -seilen (spezielle Spannwerkzeuge erforderlich, oft Kontaktkorrosion und unterschiedliche Wärmeausdehnung zwischen Spannelement und Rad) oder in Gummicontainern an der Innenseite der Lauffläche (Reinigungs- und Klebevorgang erforderlich, Container muss bei Reifenrunderneuerung evtl. herausgenommen und ersetzt werden). Da diese Systemlösungen jedoch meist komplizierter sind und nicht universell passen, haben wir für den sens.it HD innenliegende Sensoren konzipiert und für die Befestigung den Sensor-Befestigungsgurt SAS entwickelt.

 

ALLIGATOR ist Reifenventilspezialist – warum sollte ich Ihnen für ein System dieser Dimension vertrauen?

Seit über 20 Jahre beschäftigt sich Alligator mit RDKS und kann auf eine mehrjährige Erfahrung im Bereich der Pkw RDK Systeme zurückblicken und besitzt hier ein im Markt etabliertes System. Diese Erfahrungen sind in die Entwicklung von sens.it HD mit eingeflossen. Im Bereich des Reifenmanagements kann von der Kooperation mit Tyrecheck profitiert werden, dessen Software-Lösungen in diesem Bereich viele Jahre als „Standard“ (z.B. von Reifenherstellern) Anwendung finden. Nicht zuletzt wurden auch in den eigenen Reihen Personen mit viel Erfahrung aus dem Bereich Flotten- und Reifenmanagement rekrutiert. Die Praxistauglichkeit von sens.it HD haben wir schon bei Tests unter Beweis gestellt. Und natürlich sind die Erfahrungen der Testflotten in die Entwicklung des Systems eingeflossen.

 

Ist sens.it HD bereits erfolgreich im Einsatz?

Das System wurde erst kürzlich im Markt eingeführt. Dementsprechend stehen wir mit der Vermarktung erst am Anfang. Trotzdem haben sich bereits einige namhafte Speditionen und Transportunternehmen für den Einsatz bzw. Test von Sens.it HD entschieden. Gerne nennen wir Ihnen auf Anfrage Referenzen.

 

Wie beweisen Sie, dass Ihr System störungsfrei funktioniert?

Sowohl die Erfahrung der Pilotflotten, als auch der ersten Flottenkunden, die sich für eine Ausrüstung ihres Fuhrparks mit sens.it HD entschieden haben, bestätigen die Funktionalität und Wirksamkeit des Systems. Viele Anregungen aus unserem Kundenkreis konnten und werden auch zukünftig in die Weiterentwicklung des Systems einfließen. Darüber hinaus hat jeder interessierte Kunde die Möglichkeit das System vorab an einigen Fahrzeugen selbst zu testen, bevor eine endgültige Anschaffungsentscheidung getroffen und der gesamte Fuhrpark ausgerüstet wird.

 

Macht die Abhängigkeit vom Internet das System nicht sehr störungsanfällig?  Was tun, wenn es keine Internetverbindung gibt?

Hier muss zuerst differenziert werden, welche Rolle das Internet bei welchem Informationskanal spielt: Aus Sicht der Fahrerinformation spielt das Internet keine Rolle, da hier eine direkte Verbindung vom Router zum Display besteht. Sicherheitsrelevante Informationen sind also nicht davon abhängig. Der Systemzugang zur RDKS- oder Reifenmanagementplattform ist natürlich von einer Internetverbindung abhängig, das sind aber auch viele andere Logistik-/Bestell- und Managementplattformen im Logistikbereich. Deshalb ist die Internetverfügbarkeit in Transport- und Logistikunternehmen generell ein wichtiges Thema, unabhängig vom sens.it HD-Einsatz. Seitens der Cloud-Datenbank und der Managementsoftware wird natürlich durch redundante Systeme (Back-up Lösungen) für maximale Systemsicherheit Rechnung getragen.

 

Wie viel Anteil soll sens.it HD am Umsatz von ALLIGATOR haben?  Und wie viel die komplette sens.it Familie?

Um hier eine konkretere Aussage treffen zu können, müssen wir erst die Akzeptanz des Systems im Markt abwarten. Sicher ist jedoch, dass der Bereich Sensorik, also die sens.it Produktlinie für Pkw und sens.it HD, einen maßgeblichen Anteil am Geschäft von Alligator spielen wird. Wir sehen diesen Bereich als wichtiges Standbein des Unternehmens in der Zukunft.

 

Haben Sie schon Verträge mit den ersten Kunden? Mit wem zum Beispiel?

Obwohl wir sens.it HD erst seit kurzem im Markt anbieten, haben sich bereits namhafte Transportunternehmen für den Einsatz bzw. Test des Systems entscheiden. Auf Anfrage nennen wir Ihnen gerne Referenzen.

 

Vom ersten Bekunden des Interesses bis zur Funktionstüchtigkeit –  wie lange dauert dieser Prozess bzw. wie schnell können Sie sens.it HD liefern und installieren?

Wir gehen davon aus, dass interessierte Kunden sich erst konkreter über Systemeigenschaften und Nutzen informieren wollen, bevor eine definierte Bestellung erfolgt. Dann geht es eher um die Frage, wann die Fahrzeuge zur Ausrüstung zur Verfügung stehen, als um die Frage der Verfügbarkeit der Systemkomponenten. Und schließlich erfolgt ja noch eine Einweisung in der Benutzung der Managementplattform. Die reine Lieferung des Systems, was ja unsere Hauptaufgabe ist, erfolgt aber natürlich sehr rasch.

 

Ist sens.it HD auch für Busbetriebe interessant – ob privat oder öffentlich?

Gerade im Bereich ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr) spielt Ökonomie, Ökologie und Sicherheit eine wesentliche Rolle. Hier stellt die „Gate“-Variante eine kostengünstige und effektive Möglichkeit dar diesen Sektoren Rechnung zu tragen. Da im Stadtbusbereich häufig mit sogenannten „Komfortluftdrücken“ gefahren wird und die Runderneuerungsfähigkeit der Bereifung einen wichtigen Kostenaspekt darstellt, ist der Nutzen von sens.it HD hier besonders evident. Aber auch für Reisebus oder Fernverkehrsbuseinsätze kann mit der „Fahrzeug“-Variante ein wichtiger Beitrag in diese Richtung geleistet werden.

 

Meinen Sie, dass Städte oder Gemeinden in das System investieren, wo doch die meisten Kassen leer sind?

Eine Investition in sens.it HD amortisiert sich in sehr kurzer Zeit. Deshalb sehen wir hier durchaus Chancen. Nicht zuletzt ist das System auch eine imagewirksame Entscheidung, die dokumentiert, dass der Betreiber seine Verantwortung in Richtung Sicherheit und Ökologie wirklich ernst nimmt.

 

Wen sprechen Sie mit dem System hauptsächlich an?

Alle Transportunternehmen, die erkannt haben, dass sich professionelles Reifenmanagement, und dazu gehört die Überwachung der Reifendrücke und -temperaturen, auszahlt.

 

Wie lange hat die Entwicklung von sens.it HD gedauert?

Alligator beschäftigt sich seit 2011 mit dem sens.it HD System, wobei zuerst die Frage geklärt wurde, was sich ein modernes Transportunternehmen vom Thema Reifenmanagement und RDKS erwartet, bevor eine Systemlösung konzipiert und die Komponenten entwickelt wurden.

 

Wer hatte die Idee für sens.it HD?

Nach der erfolgreichen Einführung von sens.it im Pkw-Bereich, lag die Idee nahe, eine Lösung für den Nutzfahrzeug-Sektor zu entwickeln. Wohlwissend, dass die Kundenerwartungen hier deutlich anders aussehen. Deshalb war die initiale Kundenbefragung immens wichtig. Schließlich muss ja, wie man so schön sagt, „der Wurm dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.“ Das haben wir mit sens.it HD bestmöglich berücksichtigt.

 
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